Eine Bestandsaufnahme: Mobile Marketing Trends in Österreich

18 Apr

Mobile Marketing scheint nun langsam den Durchbruch zum Massenmarkt zu schaffen, der in den letzten Jahren schon immer angekündigt wurde. Neue Endgeräte, höhere Bandbreiten und günstige Datentarife haben diese Entwicklung beschleunigt.

Das Mobile Web: Die Vorraussetzungen

Technologisch ausgereifte Endgeräte
Das Endgeräte (SMARTPHONE) muss das mobile Web zu einem Erlebnis machen.  Die darauf installierten Web-Browser müssen daher fähig sein, die meisten bestehenden Web-Inhalte in einer akzeptablen Form darstellen zu können.

Günstige Datentarife und hohe Bandbreiten
Für die Darstellung und Nutzung von Websites, Webapplikationen und mobile Apps müssen eine Vielzahl an Daten übertragen werden – am besten möglichst rasch, damit das Surf-Erlebnis nicht zum Geduldsspiel wird. Ein günstiger Datentarif und eine solide Bandbreite (3G) ist daher eine Grundvoraussetzung für das mobile Web.

Attraktive mobile Services und Applikationen
Das mobile Web muss einen konkreten Vorteil bieten. Services wie Google Maps, Skype und Apps wie Facebook und Co. sind die Wegbereiter dieses Trends.

Die aktuelle Lage am Mobile Markt veranschaulichen folgende Daten:

16 % nutzen weltweit das mobile Internet 1)
12 % der Österreicher nutzen ein Smartphone, 5 % der Österreicher nutzen ein iPhone 3)
30 % der österreichischen Smartphone Besitzer nutzen Mobiles Internet 3)
45 % in der jüngeren Zielgruppe von 15 –29 Jahren 2)
40 % des Traffics werden durch das iPhone erzeugt 4)
60 % von anderen Herstellern (Nokia, Sony-Ericcson, Samsung, HTC, Google, …)

Folgende Mobile Services werden dabei am meisten genutzt:
1.  Such-und Informationsdienste
2. Einfach so surfen
3. Mobile Nachrichtenportale
4. Lokale Informationen
5. Social Communities 3)

Quellen:

1) TNS-Infratest 2009 2) mobile-research.at 2009 3) MMA-Umfrage 2009 4) YOC DEVICE TRENDS 02/2010

Mit freundlicher Unterstützung von YOC Central Eastern EuropeGmbH | Wien

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4 Antworten zu “Eine Bestandsaufnahme: Mobile Marketing Trends in Österreich”

  1. Oliver Kanduth 19. April 2010 um 08:13 #

    Die Entwicklung geht sicherlich dort hin. Wenn man jedoch aktuelle touristische Webstatistiken betrachtet, so geht der Anteil kaum über 1% des Gesamtraffics hinaus oder gibt es da bereits andere Erfahrungen?

    • Matthias Wieser 19. April 2010 um 18:38 #

      Hallo Oliver,
      das sehe ich auch so. Ich warte nur darauf bis Mobile Marketing von den Webagenture gehypt wird. Meine Erfahrung zeigt auch, dass der Anteil vom Mobile Traffic unter 1 Prozent beträgt. Ich wollte mal aktuelle Zahlen zu dem Thema zusammen tragen. 5 Prozent iPhone Nutzer in Österreich spricht nicht gerade für die Investition eines Hotels in eine iPhone App. Da gibt es bessere Alternative.

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  1. Mobile Webseite, iPhone Apps oder Smart Phone Apps: So entscheiden Hotellieres richtig! « Die Gästefabrik - 4. Juni 2010

    [...] der Inhalte an das jeweilige Betriebssystem. 2. Mobiletelefone (iPhone) unterstützen kein Flash 3. Mobile Nutzung in Österreich noch eher gering Weitere Einzelheiten zum „7 M Model“ erhälst du im Literaturtipp: [...]

  2. Mobile Webseite, iPhone Apps oder Smart Phone Apps: So entscheiden Hotellieres richtig! - 17. Oktober 2011

    [...] der Inhalte an das jeweilige Betriebssystem. 2. Mobiletelefone (iPhone) unterstützen kein Flash 3. Mobile Nutzung in Österreich noch eher gering – Weitere Einzelheiten zum “7 M Model” erhälst du im Literaturtipp: [...]

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